FCA startet Elektrifizierung der Modellpalette!

Elektrifizierung und Training: Das Werk Melfi bereitet Produktion des Jeep® Compass und Renegade inklusive Plug-In-Hybrid-Version für Europa vor, welche ab Q2/2020 verfügbar sein werden!

 

Mit der Produktion des Jeep Compass PHEV und Renegade PHEV startet der FCA Konzern die Elektrifizierung der Modellpalette. Die Elektrifizierung wird mit der Präsentation von zwölf Elektrofahrzeugen – entweder komplett neu oder basierend auf vorhandenen Baureihen – weiter vorangetrieben.

Gleichzeitig wird das Werk Mirafiori für die Produktion des Batterie-elektrisch angetriebenen Fiat 500 BEV sowie der Hybrid- und Elektro-Modelle von Maserati – die zusätzlich in Modena gefertigt werden – modernisiert. Und schließlich enthält der Plan auch die Produktion des Transporters Fiat Ducato Electric und des neuen Alfa Romeo Tonale in weiteren italienischen Werken.

Anlässlich des Produktionsstarts 2015 für den Jeep Renegade wurde im Werk Melfi die „Plant Academy” gestartet, ein Konzept zur Entwicklung innovativer Ideen und zur Fortbildung der Mitarbeiter. Als maßgeblicher Beitrag zur Elektrifizierungsstrategie von FCA wurde dieses Modell seitdem auch auf eine Reihe anderer Werke von FCA übertragen. Konzepte wie die „Plant Academy” machen des Werk Melfi zum idealen Standort für die Produktion der Jeep Modelle Renegade und Compass für den EMEA-Wirtschaftsraum, inklusive der ersten Varianten mit Plug-In-Hybrid-Technologie. Jeep öffnet damit ein neues Kapitel in seiner Geschichte, das wiederum für die Kernwerte der Marke steht: Freiheit, Abenteuer, Authentizität und Leidenschaft.

Das Werk Melfi wurde aber nicht nur aufgrund seiner Lage gewählt. Ausschlaggebend war auch die Übereinstimmung wichtiger Werte zwischen der Fabrik und der Marke Jeep, darunter das fortlaufende Streben nach hoher Verarbeitungsqualität und technologischen Innovationen. Das Werk Melfi hat darüber hinaus viele Gemeinsamkeiten mit dem zukünftig dort gefertigten Jeep Compass, der auch mit innovativer Plug-In-Hybrid-Technologie im größten und gleichzeitig am stärksten wachsenden Fahrzeugsegment antritt. Kompakte SUV machen derzeit in Europa rund 45 Prozent aller SUV-Käufe aus. Es wird erwartet, dass die Produktion in Zukunft den derzeitigen Wert von 2,5 Millionen Einheiten jährlich überschreiten wird.

Mit Produktionsstätten in Mexiko, Brasilien, China, Indien und zukünftig auch Italien ist der Jeep Compass – darunter besonders auch die Plug-In-Hybrid-Variante – ein globales Modell. Die Verbindung des 2017 präsentierten SUV zum EMEA-Wirtschaftsraum und zu Europa ist eine besondere. Der Jeep Compass war das erste Modell der Marke, das als speziell für den europäischen Markt entwickelt galt. Diese Strategie bildet die Grundlage für den kommerziellen Erfolg der Baureihe. Mit mehr als 78.000 verkauften Exemplaren im EMEA-Wirtschaftsraum hatte der Jeep Compass im Jahr 2018 einen Anteil von mehr als 40 Prozent am gesamten Absatz der Marke. Zusammen mit dem Renegade ist der Compass der Bestseller von Jeep in Europa. In Italien steht der Jeep Compass an der Spitze seines Segments. Dort ist eines von drei verkauften SUV im C-Segment ein Jeep Compass. Das neue Plug-In-Hybrid-Modell wird dazu beitragen, diesen Erfolg weiter auszubauen.

Das Modell Compass spielt eine entscheidende, mit großen Investitionen unterstützte Rolle in der Marktstrategie von Jeep. Beispiele dafür sind die Markteinführung der einzigartigen Modellvariante Trailhawk – das C-Segment-SUV mit den besten Offroad-Fähigkeiten – und der bevorstehende Start des ersten Plug-In-Hybrid der Baureihe. Die Erweiterung der Produktion in Melfi ist ein weiterer Schritt in diese Richtung, der von der Fertigungsqualität des süditalienischen FCA Werks ergänzt wird.

In Melfi wird auch das erste B-Segment-Modell in der Geschichte der Marke Jeep produziert, der Renegade. Diese Baureihe war maßgeblich an der Absatzsteigerung von 330 Prozent beteiligt, die Jeep in den letzten fünf Jahren im EMEA-Wirtschaftsraum erreichen konnte.

FCA verfolgt damit weiter konsequent die Strategie, nicht nur das gesamte Angebot unter der Berücksichtigung markenspezifischer Anforderungen zu elektrifizieren, sondern auch ein spezielles Team zur Elektromobilität aufzubauen, das Kunden diese zukunftsweisende Technologie auf neue Weise näherbringt. FCA entwickelt unter anderem ein automobiles Ökosystem, das es auf komfortable, nachhaltige und preiswerte Weise ermöglicht, ein Elektrofahrzeug im Alltag zu verwenden. Im Rahmen dieser Strategie ist es auch erforderlich, Kooperationsabkommen zu schließen, wie es unter anderem bereits mit Enel X, Engie, Terna, Transatel, Lexis Nexis und Generali erfolgt ist. Ziel ist es, potenziellen Kunden die Wahl des für sie optimalen Elektrofahrzeugs zu ermöglichen sowie begleitende Servicedienstleistungen anzubieten.

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